Neu-Delhi,AKTUALISIERT: 22. August 2023 15:52 IST

Der Vorsitzende und CEO von IBM, Arvind Krishna, hat erklärt, dass generative künstliche Intelligenz (KI)-Modelle, darunter chatgpt und google Bard, die Produktivität steigern können, obwohl sie sich möglicherweise auf die Arbeit im „Backoffice“ auswirken könnten. In einem Interview mit CNBC wies Krishna auch auf das rückläufige oder stabile Bevölkerungswachstum in entwickelten Ländern hin und brachte zum Ausdruck, dass KI-Technologien für ein „Leben mit hoher Lebensqualität“ sorgen könnten. Diese Bemerkungen des IBM-CEOs erfolgen inmitten der erneuten Bemühungen des amerikanischen Technologieriesen, vom KI-Boom zu profitieren. Kürzlich stellte IBM WatsonX vor – eine Suite generativer KI-Plattformen, die Unternehmen dabei unterstützen sollen, diese Technologie sicher zu nutzen.

Während des Interviews erklärte Krishna auch, dass KI-Modelle wie ChatGPT die Produktivität bei weniger Mitarbeitern steigern können. Er sagte: „Das bedeutet, dass man die gleiche Arbeit mit weniger Leuten erledigen kann. Das liegt einfach in der Natur der Produktivität. Ich glaube tatsächlich, dass die ersten Rollen, die davon betroffen sein werden – das, was ich nenne – Backoffice, Büroarbeit.“

Der IBM-CEO bezog sich hauptsächlich auf die Beschäftigungstrends in den entwickelten Volkswirtschaften. Er schlägt vor, dass es „eine Desinflation in der Demografie“ gibt, die zu einem Rückgang der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter führt. Er präzisierte auch seine alten Bemerkungen über die sich verändernden Arbeitspraktiken von IBM und den möglichen Stellenabbau im Unternehmen.

In einem separaten Interview im Mai sagte Krishna, dass IBM 30 Prozent der Arbeitsplätze durch KI oder irgendeine Form von Automatisierungstechnologie ersetzen könnte. Viele befürchteten daher, dass das Unternehmen in den nächsten fünf Jahren 7.800 Stellen abbauen würde. Um seine alte Aussage klarzustellen, schlug Krishna vor, dass neue Technologien die Büroarbeit ersetzen, was auch bei IBM der Fall ist. Er stellt fest:

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„Was ich gesagt habe, war, dass wir diese Stellen in den nächsten fünf Jahren nicht neu besetzen werden. Ich sagte, hey, wenn ich mir vorstelle, dass wir über einen Zeitraum von fünf Jahren normalerweise fünf bis sechs Prozent pro Jahr (Arbeitsplätze) abwandern, sind das ungefähr 30 Prozent.“ Ein Großteil dieser Rollen muss nicht neu besetzt werden. Arbeits- oder KI-Bots ergänzen und arbeiten mit ihren Mitmenschen zusammen und erledigen diese Arbeit. Daher kam der 7800.

Ähnliche Bemerkungen kamen von Microsoft-Chef Satya Nadella und Google-Chef Sundar Pichai. Beide CEOs haben erklärt, dass KI als Wegbereiter dienen und alltägliche Aufgaben beseitigen würde. Allerdings äußerten einige Technologieexperten auch Bedenken, dass KI-Technologie, insbesondere frei zugängliche Chatbots wie ChatGPT, zu unbeabsichtigten Folgen, einschließlich rassistischer Voreingenommenheit, führen könnte. Die Pioniere dieser Technologie, darunter OpenAI – der Erfinder von ChatGPT, glauben, dass ein gewisses Maß an staatlicher Regulierung von entscheidender Bedeutung ist.

Bearbeitet von:

Abhik Sengupta

Veröffentlicht auf:

22. August 2023

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