Über 25 Länder, darunter Indien, die USA und das Vereinigte Königreich, gehen dieses Jahr zur Wahl

Neu-Delhi:

Inmitten eines arbeitsreichen Jahres voller hochriskanter Wahlen auf der ganzen Welt trafen sich Vertreter des chatgpt-Herstellers OpenAI mit den Mitgliedern der Wahlkommission Indiens.

Während des Treffens, das letzten Monat stattfand, präsentierten die OpenAI-Beamten den Mitgliedern des Wahlgremiums eine Präsentation über die Schritte, die sie unternehmen, um sicherzustellen, dass künstliche Intelligenz (KI) bei den bevorstehenden allgemeinen Wahlen im Land nicht missbraucht wird.

Das Treffen findet zu einem Zeitpunkt statt, an dem große Technologieunternehmen aufgrund der Befürchtungen, dass KI-Tools in einem entscheidenden Wahljahr missbraucht werden könnten, unter erheblichem Druck stehen. Über 25 Länder, darunter Indien, die USA und das Vereinigte Königreich, gehen dieses Jahr zur Wahl.

Tech-Giganten, darunter OpenAI, Meta, Microsoft und google, haben sich letzten Monat zusammengeschlossen, um KI-Inhalte zu bekämpfen, die darauf abzielen, Wähler in die Irre zu führen.

Sie versprachen, Technologien einzusetzen, um potenziell schädlichen KI-Inhalten entgegenzuwirken, beispielsweise durch die Verwendung von Wasserzeichen, die für das menschliche Auge unsichtbar, aber maschinell erkennbar sind.

Die Unternehmen sagten, sie würden auch zusammenarbeiten, um Möglichkeiten zu entwickeln, irreführendes Wahlmaterial auf ihren Plattformen zu „erkennen und zu bekämpfen“. Solche Inhalte könnten beispielsweise mit Anmerkungen versehen werden, um deutlich zu machen, dass sie KI-generiert sind.

Zu den 20 Unterzeichnern des Deals, der am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz in Deutschland vorgestellt wurde, gehörten auch X, früher bekannt als Twitter, Tiktok, Snap, Adobe, LinkedIn, Amazon und IBM.

KI-gesteuerte Desinformation und Fehlinformation seien die größten kurzfristigen globalen Risiken und könnten neu gewählte Regierungen in großen Volkswirtschaften untergraben, hatte das Weltwirtschaftsforum in einem Anfang des Jahres veröffentlichten Bericht gewarnt.

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